![]() |
|
|
Sie sind hier: KS:NUE > Lesetipps
|
|
|
„Auf dem Weg zur Kulturschule“ - Bausteine zu Theorie und Praxis der Kulturellen Schulentwicklung Kulturschulen wollen mehr als zeitlich begrenzte Kunstprojekte und regelmäßige Bühnenshows. Ihr Ziel lautet: Mit Kunst und Kultur das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf gesellschaftliche Teilhabe stärken! Doch wie kann es einer Schule gelingen, ästhetisch-kulturelle Praxis in den Mittelpunkt aller Bereiche ihres Schullebens zu stellen? Welche strukturellen Voraussetzungen, Qualifikationen und Haltungen müssen in einer Schule gegeben sein, damit ästhetisch-kulturelle Praxis in ihrer Bildungsqualität nachhaltig wirksam werden kann? Tom Braun / Max Fuchs / Viola Kelb Dokumentation des 9. Offenen Forums Familie Nürnberg bietet eine beeindruckende und auch im deutschen Städtevergleich vorbildliche Palette an Angeboten der Kinderkultur. Zugleich hat sich Nürnberg mit dem Arbeitsprogramm „Armen Kindern Zukunft geben“ zum Ziel gesetzt, benachteiligten Kinder verstärkt und systematisch Zugänge zu Bildung, Bewegung, Gesundheit und Kultur zu eröffnen. Die Frage, wie gelungene Teilhabe am kulturellen Leben für alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft weiter verbreitet, gefördert und organisatorisch unterstützt werden kann, steht im Mittelpunkt des 9. Offenen Forums Familie mit dem Thema „Kultur für alle Kinder Kultur im Kontext von Bildung, Betreuung und Erziehung“. Dokumentation kann online abgerufen werden unter www.bff-nbg.de Kulturelle Bildung: Aufgaben im Wandel Kulturelle Bildung ist ein Bildungsbereich, der an Bedeutung gewinnt. Kulturelle Bildung birgt in sich das Potential, spartenübergreifend und flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen einzugehen und Angebote zu unterbreiten, die vielfältig, kreativ und generationenübergreifend sind. In dem neuen Buch des Deutschen Kulturrates Kulturelle Bildung: Aufgaben im Wandel wird untersucht, wie die Anforderungen an die kulturelle Bildung aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen aussehen. Herausgegeben vom Deutschen Kulturrat; "Museum - Schule - Bildung" Das ebenso anregende wie nützliche Lesebuch zur museumspädagogische Praxis bietet LehrerInnen und anderen pädagogsichen Fachkräften eine Arbeitshilfe, die Trends der Aufbereitung und Vermittlung musealer Themen und Objekte im deutschsprachigen Raum aufzeigt. Die Beiträge liefern wichtige Grundsätze für die pädagogische und didaktische Arbeit im und mit dem Museum und machen Lust auf eine systematische Einbeziehung dieses Lernortes in den Unterricht. Darüber hinaus werden praxisgerecht Beispiele und Best-Practive-Modelle der Museumspädagogik vorgestellt. Ernst Wagner, Monika Dreykorn (Hrsg.): KoPäd-Verlag/ Schriftenreihe Schule, München 2007, 224 Seiten, ISBN-978-3-86736-019-7, 18,80 Euro "Mehr Kulturelle Bildung in der Schule! - Argumentationshilfe für Eltern " Kulturelle Bildung entsteht sowohl durch aktive als auch durch passive Beschäftigung mit Kunst und Kultur. Ob Medienworkshops, regelmäßige Museumsbesuche, Kunst-AGs oder Theaterklassen: Schule bietet neben dem Fachunterricht zahlreiche Gelegenheiten für Kulturelle Bildung. Davon sind viele Eltern überzeugt. Dennoch ist es für sie oftmals schwer, Akteure des schulischen wie städtischen Umfelds und andere Eltern von den Potenzialen der Kulturellen Bildung zu überzeugen. Flyer, herausgegeben von der BKJ und dem BER "ABC der Ganztagsschule" Unter dem Titel "ABC der Ganztagsschule" hat ein Team aus Wissenschaft und Praxis der Bereiche Schule und Kinder- und Jugendhilfe ein Handbuch erarbeitet, das knappe und anschauliche Texte zu etwa 100 Stichworten von Aufsicht, Förderung, Gesundheit über kulturelle Bildung und Pausengestaltung bis zu Schulsozialarbeit, Verpflegung und Verwaltung bereitstellt. Das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstandene Handbuch soll die Beteiligten vor Ort beim Auf- und Umbau von Ganztagsschulen unterstützen. Demmer, M. / Eibeck, B. / Höhmann, K. / Schmerr, M. (Hrsg.): ABC der Ganztagsschule. Ein Handbuch für Ein- und Umsteiger., Schwalbach / Ts. 2005, ISBN 3-89974159-5, 12,80 Euro, im Buchhandel oder beim Wochenschau-Verlag erhältlich, "Alles Bildung? Kinder- und Jugendarbeit zwischen Spaßkultur und Lernzielkontrolle" Kinder- und Jugendarbeit zwischen Spaßkultur und Lernzielkontrolle Tagungsdokumentation: "13. Nürnberger Forum der Jugendarbeit" Veranstaltungsjahr 2004 / Erscheinungsjahr 2005 Duve, Klaus / Kammerer, Bernd / Menzke, Detlef (Hrsg.), emwe Verlag Nürnberg, ISBN: 3-932376-42-0 "Bildung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule" lautet der Titel des zwölften Kinder- und Jugendberichts, noch kurz vor der Bundestagswahl im August 2005 veröffentlicht. Auch wenn dieser Bericht wohl keine allzu effiziente politische Durchschlagkraft mehr haben wird, es ist eine sehr solide Analyse und ausdifferenzierte Bestandsaufnahme, auch mit Empfehlungen, wie die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, und insbesondere im Verhältnis Jugendhilfe und Schule, sich derzeit darstellt. Und es geht um Bildung, mit den zwei starken und offenen Stichworten: "Ganztagsbildung" und "Bildungslandschaft". Das ist gerade für kooperative und erweiterte kommunale Konzepte und Netzwerke entscheidend: Bildungsorte und Lernwelten konkretisieren sich nur vor Ort. Nur zu haben als Download unter: www.bmfsfj.de Bildungsziel Kreativität. Kulturelles Lernen zwischen Kunst und Wissenschaft Ausgehend von "Einstein" werden von Julian Nida-Rümelin, Max Fuchs, Dorothea Elschenbroich, Angelika Speck-Hamdan, Ernst-Peter Fischer, Wolfgang Zacharias, Margit Maschek-Grüneisl, Georg Frangenberg u.a. Zusammenhänge zwischen Künsten und Wissenschaften, Neugierde und Imagination, Gestaltung und Phantasie hergestellt, illustriert von vielen praktischen Projekten, die im Dezember 2006 im Deutschen Museum präsentiert wurden, koordiniert von Margit Maschek-Grüneisl und Traudl Weber. Muss man haben, lesen, weitermachen … Ina Bielenberg (Hrsg.), Kopaed-Verlag www.kopaed.de, Blauer Planet Erde: Kinder machen Zukunft Hrsg.: Steffi Kreuzinger/ Kathrin Meister Bezug: Einwanderungsgesellschaft als Fakt und Chance Unsere Gesellschaft ist wesentlich durch Einwanderung geprägt. Damit dieser Fakt wirklich anerkannt und endlich als Chance genutzt werden kann, bedarf es umfassender Bildungsanstrengungen und innovativer Ansätze. Dieses Praxisbuch gibt Lehrkräften, Jugendbildnern und Multiplikatoren der Jugendarbeit das dazu notwendige Hintergrundwissen und konkrete Bildungsbausteine an die Hand. Es werden in der Praxis bereits vielfach erprobte und bewährte Seminarkonzepte zu den Themen Migration und Integration, Kultur und interkulturelle Kompetenz sowie Vielfalt und Demokratie vorgestellt. Ein unverzichtbares Buch für den pädagogischen Umgang mit zwei der wichtigsten und brisantesten Themen unserer Zeit: Einwanderung und Integration. Zeno Ackermann / Carolin Auner / Elżbieta Szczebak (Hrsg.), September 2006, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus, ISBN 3-89974293-1, Paperback, DIN-A4, 128 Seiten, Preis 19,80 Euro Ganztagsbildung Wenn über "Ganztagsschule" geredet wird, dann ist das schon eine Einschränkung. Ein "neues Bildungsverständnis in der Wissensgesellschaft" betrifft mehr als Schule und Unterricht. Im öffentlichen Kontext schließt dies auch Kunst, Kultur, Medien, die Umwelt, Jugendarbeit, Gleichartigengruppen usw. mit ein: Als im Prinzip und im positiven Fall ausgesprochen bildungsrelevante Impulsgeber für individuelle Bildungsbiografien einerseits und kultur- und sozialräumliche, z.B. kommunale Bildungslandschaften andererseits. Hans-Uwe Otto / Thomas Coelen (Hrsg.): "Grundbegriffe der Ganztagsbildung", Wiesbaden 2004 Immer noch aktuell: Hrsg.: Stefan Appel unter Mitarbeit von: Georg Rutz, 3. überarbeitete Auflage 2003 Bezug: "Kinder zum Olymp! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche" Wie vielfältig und spannend kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche sein können, zeigt das Buch "Kinder zum Olymp! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche". Im Auftrag der Kulturstiftung der Länder haben die beiden Herausgeberinnen Karin von Welck und Margarete Schweizer 85 beispielhafte Kinder-Kulturprojekte aus ganz Deutschland zusammengetragen. Neben den praktischen Beispielen, die inspirieren und zur Nachahmung anregen sollen, bietet das Buch aber auch Hintergrundinformationen aus wissenschaftlicher, politischer und kultureller Sicht. Ein umfangreicher Serviceteil liefert zudem konkrete Ansprechpartner für die jeweiligen Projekte, eine Reihe wichtiger Tipps und Kontakte zu Institutionen und Verbänden, die bei der Realisierung eigener Projekte weiterhelfen können, sowie Informationen zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten durch Stiftungen. von Welck, K. / Schweizer, M. (Hrsg.): Kinder zum Olymp! Wege zur Kultur für Kinder und Jugendliche., 352 Seiten, ISBN 3-87909-829-8, 14,80 Euro, im Buchhandel erhältlich, Internet: www.kinder-zum-olymp.de "Kulturelle Bildung 2005" Was ist das? Herausgegeben vom Deutschen Kulturrat, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist dies die dritte Fassung (nach 1988/ 1994) der "Konzeption kulturelle Bildung", also eine Fortschreibung. Diese aktuelle Sammlung versteht sich auch als Gegengewicht zu aktuellen Trends, einleitend der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann: "Argumente, dass Kunst und Kultur ein wesentlicher Bestandteil menschlichen Daseins sind, dass Kunst und Kultur über die unmittelbare Verwertbarkeit hinaus einen Wert für jeden Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt haben, erscheinen schwach gegenüber dem auch in der Bildungspolitik verbreiteten Wettbewerbsargument" (S. 7). Deutscher Kulturrat (Hrsg.): Kulturelle Bildung in der Bildungsreformdiskussion Konzeption "Kulturpublikum" Das "Jahrbuch für Kulturpolitik 2005" geht auf über 500 Seiten der Frage nach, welches Publikum öffentliche Kunst- und Kulturangebote eigentlich anlockt oder auch nicht. Verhältnisse von Angebot und Nachfrage, wie man neues Publikum gewinnt und an sich bindet. Das Kulturpublikum will kulturelle Erlebnisse, in allen denkbar pluralen Varianten, mit Akzenten, Inhalten verschiedenster Art. Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.): "Kulturpublikum", Essen 2005 Kunstpädagogik im Projekt der allgemeinen Bildung Wo steht die Kunstpädagogik? Was sind die Diskussionsfelder? Zwischen den Großen kunstpädagogischen Kongressen in Leipzig (2005) und Dortmund (2007) legen neunundfünfzig namhafte FachvertreterInnen aus Hochschule und Schule sowie dem außerschulischen Bereich aktuelle Texte zum Bildungsdiskurs in der Kunstpädagogik vor. Im Zentrum steht die Frage nach der Bildungsfunktion der Kunstpädagogik. Die Antworten auf diese Frage zeigen unterschiedliche Begründungen - zwischen dem Pol einer auf das personale Menschenbild zielenden Bildungsidee und den poststrukturalistischen Subjektkonzepten als dem anderen Pol. Dabei treten die Debatten um Bildungsstandards, grundsätzliche Bildungsziele des Faches, die Rolle der Medien oder tradierte Fachthemen wie Kinder- und Jugendzeichnung auf die Bühne: eine lebendige, anschauliche und auch kontroverse Auseinandersetzung. Komplexität und Pluralität aktueller kunstpädagogischer Positionen werden dabei in systematischen Zusammenhang gebracht, so dass der Band praktikablen Handbuchcharakter gewinnt. Johannes Kirschenmann, Frank Schulz, Hubert Sowa (Hrsg.), Kopaed-Verlag, Schriftenreihe Kontext Kunstpädagogik Band 7, München 2006, 703 Seiten, ISBN-10 3-938028-67-X ISBN-13 978-3-938028-67-4, 24,80 Euro Lernwelt Essen auch kommunal kreativ kooperativ Es gibt auch andere kommunale Netzwerke in Sachen Kultur und Schule, beispielsweise und beispielhaft die "Lernwelt Essen". Diese kommunale Initiative gibt ein Magazin heraus. Die aktuelle Ausgabe enthält, neben Projektbeschreibungen auch ein Kurzinterview: 25 Fragen an Bildungsministerin Edelgard Buhlmann und beschäftigt sich intensiv mit der Elternrolle in der kommunalen Netzwerkarbeit, z.B. mit einem "Elternbildungsbaukasten". Lernwelt Essen, Tel: 0261 / 8888-718, mail: info@lernwelt.essen.de, Mehr Zeit für Nachhaltigkeit - Leitfaden für Kooperationen mit Ganztagsschulen Hrsg.: ANU Brandenburg, Potsdam 2005 Die Broschüre kann unter www.anu-brandenburg.de heruntergeladen werden. "Museum und Schule. Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft" Museen stellen mit ihren vielfältigen Sammlungen ein wichtiges Potential für Schüler und Schülerinnen jeder Altersstufe dar. Seit den 70er Jahren nutzen Schulen den Lernort "Museum", doch in den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit gewandelt. Die Publikation zeigt diese geänderten Kooperationsformen und stellt neue Vermittlungsmethoden in den Museen mit ihren unterschiedlichen Sammlungen vor. Die Beiträge sind aus der Praxis für die Praxis geschrieben. Hannelore Kunz-Ott (Hrsg.): Museum und Schule. Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft., MuseumsBausteine Band 9, 312 Seiten, ISBN 3-422-06558-x, 24,90 Euro, im Buchhandel oder bei Deutscher Kunstverlag GmbH, Nymphenburger Str. 84, 80636 München, Tel: 089 / 121516-26, mail: vertrieb@deutscherkunstverlag.de, Internet: www.deutscherkunstverlag.de Schulkooperationen. Stand und Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Hrsg.: Andrea Behr-Heintze/ Jens Lipski Erschienen im Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag 2005, 188 Seiten, 19,80 Euro |
|