Grafik: KS:NUE Kultur und Schulservice Nürnberg mit bunten Symbolen spielender Kinder
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Foto: Ein Mädchen mit Mikroskop Neuigkeiten auf einen Blick.
Aktuelle Tipps zu Veranstaltungen, Veröffentlichungen etc.
Hier berichten wir über Aktuelles von:

Ein Weiterbildungs-Masterstudiengang "Kultur-Ästhetik-Medien" startet im kommenden Wintersemester in München

Der Studiengang „Kultur-Ästhetik-Medien“ ist ein Weiterbildungsangebot an akademische Fachkräfte aus der kulturellen Bildungsarbeit, der Sozialen Kulturarbeit, der künstlerisch-ästhetischen Bildung sowie aus verwandten Feldern. Er bietet eine spezifische und innovative Qualifikation für ästhetische Praxis und kulturelle Bildung mit verschiedenen Zielgruppen.

Der Studiengang wird gemeinsam von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) und der Hochschule München (HM) unter Beteiligung des Instituts für Jugendarbeit Gauting des Bayerischen Jugendrings durchgeführt. Diese Kooperation stellt eine besondere Theorie-Praxis-Verknüpfung her, die garantiert, dass die Studieninhalte wissenschaftlich fundiert und praxisbezogen vermittelt werden.

Weitere Informationen im finden Sie im Internet unter:
http://www.ksfh.de/studiengaenge

Der Arbeitskreis Kultur und Schule des Kultur- und Schulservices Nürnberg (KS:NUE)
tagte am 13. Juli 2010 im KUF, KinderKunstRaum im Kachelbau

Mit dem Thema „Wissen vermitteln in Kultur und Schule“ oder „ Wie kann Lernen erfolgreich gestaltet werden und was braucht es dazu?“ beschäftigten sich im Arbeitskreis zahlreiche Vertreter/innen aus Kultur, Bildung und Soziales in Nürnberg.

Wissenschaftler und Hirnforscher haben herausgefunden: Neugier und Begeisterung brauchen Kinder, damit sich ihr Gehirn und ihre Gefühlswelt gut entfalten können als Voraussetzung für gelingende Bildungsprozesse.

Heike Pourian, Dipl. Kulturpädagogin aus Nürnberg, stellte das von ihr entwickelte „Bewegungslabor“ vor. Auf der Grundlage der „Contact Improvisation“ werden Lehrplaninhalte forschend und am eigenen Leib umgesetzt. Dabei geht es in erster Linie nicht um Ästhetik oder Tanz. Bei der „Lebendigen Physik“ werden physikalische Gesetzmäßigkeiten von Körpern (den eigenen) in Bewegung erforscht. „Erfahrbare Anatomie“ und „Bewegung begreifen“ können in Biologie und Sport zum Einsatz kommen. Das „Labor“ als Lern-Form will „Raum schaffen, in dem sich Schüler/innen von passiv zu Belehrenden in aktiv Lernende verwandeln“, ein Lernen mit allen Sinnen.

Protokoll des AK Kultur und Schule und Konzept Bewegungslabor (pdf-Dateien)

Lesefestival für Grund-, Haupt- und Förderschulen vom 15. bis 22. Oktober 2010

Nicht hören, nicht sehen, nicht sprechen? Das inzwischen 5. Nürnberger Lesefestival für Kinder setzt dagegen an und will auch in diesem Jahr mit einem spannenden Lese-Programm Kindern Spaß an Literatur und Sprache vermitteln. Bei den Autorenlesungen können Schüler die Autoren/-innen hautnah erleben. Das Amt für Kultur und Freizeit (KUF) und die Stadtbibliothek Nürnberg laden renommierte Autoren/-innen nach Nürnberg ein, die eine Woche Nürnberger Grund-, Haupt- und Förderschulen besuchen. Im Jahr 2009 waren es allein 23 Schullesungen, dazu Sonderveranstaltungen wie kreative Schreibwerkstätten für insgesamt 1 200 Kinder. Die Ausschreibung erfolgt demnächst.

Weitere Informationen: KUF, Abt. kulturelle & politische Bildung, Tel. 0911 - 231-6802

Die Ausschreibung des 22. Mittelfränkisches Jugendfilmfestivals, Sonderthema „Alles öko?!“ ist veröffentlicht, Einsendeschluss 1. Dezember 2010, www.jugendfilmfestival.de

Das Medienzentrum PARABOL und der Bezirksjugendring Mittelfranken veranstalten das Jugendfilmfestival in Kooperation mit zahlreichen Partnern in Nürnberg. Teilnehmen können Jugendliche und Jugendfilmgruppen aus Mittelfranken, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung ihrer Produktion 12 bis 26 Jahre alt sind. Zum Sonderthema „Alles öko?!“ können unkonventionelle, engagierte, kritische und kreative Filme zum Thema Natur und Umwelt eingereicht werden.

Weitere Informationen: Medienzentrum PARABOL, Tel. 0911 – 8102630,
E-Mail: info@jugendfilmfestival.de

Ausschreibung Paula Maurer Preis 2010

Bereits zum fünften Mal zeichnet der Paula Maurer Preis Initiativen in Nürnberg aus, die besonders kreative und pädagogisch erfolgversprechende kulturelle Projekte in Zusammenarbeit mit Schulen auf den Weg gebracht haben. Teilnehmen können sowohl Nürnberger Schulen als auch Künstler/-innen, Vereine oder Einrichtungen, die im Rahmen eines Kulturprojektes mit Schulen kooperieren. Verliehen wird der Preis durch den Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit und dem Kultur- und Schulservice Nürnberg KS:NUE im Amt für Kultur und Freizeit Nürnberg. Ausschreibung (PDF)
Die Preisverleihung findet am 16. November im Kinderkulturzentrum Kachelbau statt.

Bewerbungsschluss ist der 20. September 2010.

Lernanstoß – Der Fußball-Bildungspreis 2010

Der Lernanstoß ist ein mit 5 000 € dotierter Förderpreis für innovative pädagogische Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche richten und die Fußball erfolgreich als Mittel der Bildungsarbeit einsetzen. Die Ausschreibung (PDF) richtet sich an verschiedenste Projekte, unabhängig von Trägern, Organisationsformen oder Zielgruppen. Der Preis wird durch die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergeben, das Preisgeld stiftet der TESSLOFF Verlag.

Die Bewerbungsfrist endet am 15 Juni 2010.

Neuer Internetauftritt www.zukunftskompass.de

Mit dem neuen Zukunftskompass www.zukunftskompass.destellt der Geschäftsbereich Schulen der Stadt Nürnberg und der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) eine umfangreiche Materialsammlung für Schule und Unterricht zur Verfügung. Der Zukunftskompass ist ein Wegweiser für Schüler, Eltern und Lehrkräfte und bietet umfassende Informationen rund um die Schule, um dem gemeinsamen Ziel einer bestmöglichen Förderung aller Kinder und Jugendlichen einen Schritt näher zu kommen.

Bericht Paula Maurer Preis 2009

LogoIm voll besetzten Theater Mummpitz wurden am 25. November die Preise für innovative Zusammenarbeit zwischen Kultur und Schule verliehen. Die erkrankte Kulturreferentin schickte Ihren Mitarbeiter Dr. Werner Broda, der das Engagement der Stifterin Paula Maurer würdigte, die im Sommer 2009 verstorben ist und der 3. Bürgermeister Dr. Clemens Gsell stellte nochmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit Kultur und Schule heraus.

Verleihung des Paula Maurer Preises am 25. November 2009Wie kann man Mathe tänzerisch umsetzten? Das fragte sich auch Laudatorin Annika Peissker von den Nürnberger Nachrichten. Gelungen ist das der Tanzpädagogin Beate Höhn in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern der Billroth Grundschule. Für jedes Fach eine Choreografie. Ältere Schüler geben die Tänze an jüngere Weiter. So kommt Bewegung ins Klassenzimmer! Und der der Unterricht macht Spaß! Das fand auch die Jury und würdigte „Voll in Form“ getanzter Unterricht – mit 500 Euro.

Voll in FormBeeindruckt haben auch Schülerinnen und Schüler der B11, die dem Publikum Lyrik vortrugen. In Ihrem Projekt „Lyric meets Graffitti“ haben sie neben der Auseinandersetzung mit, der für viele erst einmal neuen, Gattung Lyric, auch noch bildnerische gearbeitet und die Wand ihrer Schulbibliothek gestaltet. Man sagt sich, dass die Schülerinnen und Schüler seither öfter in „ihrer“ Bibliothek anzutreffen sind. Tolles Projekt fand auch Monika Gorbahn die stv. Leiterin des staatlichen Schulamtes und vergab im Auftrag der Jury den Hauptpreis, dotiert mit 2000 Euro an die Stadtbibliothek Nürnberg und die B11 Berufliche Schule für Berufe des Bau-, Maler und Holzgewerbes für das Projekt "Lyric meets Graffitti"

Lyric meets GraffittiGelobt wurde die Hauptschullehrerin Gerda Reuß und ihre Schülerinnen und Schüler für ihr dreijähriges Recherche-und Buchprojekt: "Des Käddala aus der Gartenstadt". Ein Preisgeld war leider nicht mehr im Topf, aber die Jugendlichen dürfen immerhin die städtischen Museen besuchen .

Die Max Band aus Worzeldorf und Moderator Michael Bang sorgten für eine kurzweilige Preisverleihung.

Mehr Bildungschancen durch Vernetzung! Bundesjugendministerin Kristina Köhler gibt Startschuss für „Serviceagentur Kultur macht Schule“
BKJ-Presseinformation, Remscheid, 02.02.2010.

„Das Kunststück Zukunft soll für alle Kinder und Jugendlichen gelingen“, so die Bundesjugendministerin Dr. Kristina Köhler (CDU). „Deshalb bauen wir jetzt ein starkes Netzwerk aus Jugendbildung, Kultur und Schule, das die Barrieren auf dem Weg zur Bildungsrepublik überwindet.“ Mit der Einrichtung der „Serviceagentur Kultur macht Schule“ zum 1. Februar 2010 bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen wichtigen Grundstein auf dem Weg zu mehr kommunalen Bildungslandschaften. „Nur so können langfristig Chancengerechtigkeit und kulturelle Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden. Gerade bildungsbenachteiligte Jugendliche können nur durch ausgereifte Vernetzungsstrategien erreicht werden“, so die Bundesministerin. Hier www.bkj.de